Als die Nazis die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Kommunist. Als sie die Sozialdemokraten einsperrten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Sozialdemokrat. Als sie die Gewerkschafter holten, habe ich geschwiegen, ich war ja kein Gewerkschafter. Als sie mich holten, gab es keinen mehr, der protestieren konnte.
Als die Nazis die Kommunisten holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialdemokraten einsperrten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Sozialdemokrat.
Als sie die Gewerkschafter holten,
habe ich geschwiegen,
ich war ja kein Gewerkschafter.
Als sie mich holten,
gab es keinen mehr,
der protestieren konnte.
Quand ils sont venus chercher les communistes, 
 je n'ai rien dit, je n'étais pas communiste.
Quand ils sont venus chercher les syndicalistes, 
 je n'ai rien dit, je n'étais pas syndicaliste.
Quand ils sont venus chercher les juifs, 
 je n'ai rien dit, je n'étais pas juif.
Quand ils sont venus chercher les catholiques, 
 je n'ai rien dit, je n'étais pas catholique.
Puis ils sont venus me chercher. 
 Et il ne restait personne pour protester...
Pasteur Martin Niemoller (1892-1984), Dachau 1942

Ces mots, s’ils ne sont pas de moi, sont l’exact reflet de ma pensée. Je suis incapable d’en dire davantage.

© Martine – 08 juin 2015 

 Écri’turbulence sur FB

Prochain épisode : une petite lumière.

Haut de page